Klassische Homöopathie für Tiere
Claudia Pfäffle, geprüfte Tierheilpraktikerin

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"Similia similibus curentur" –
"Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt".

Entdecker der klassischen Homöopathie
war Samuel Hahnemann (1755 – 1843)
Er war Arzt, Apotheker und Übersetzer

       

Die klassische Homöopathie ist eine Wissenschaft,
die ein lebenslanges, gründliches Studium der Arzneimittellehren erfordert.

Klassisch bedeutet die Krankheit in ihrem ganzen Geschehen
(Vererbbarkeit, erworbene Krankheits-Prozesse, Destruktivitäten, etc.)
zu erfassen und ohne Nebenwirkungen oder Schädigungen (sofern es die Lebenskraft zulässt), dauerhaft zu heilen.

Was ist klassische Homöopathie ?

Die klassische Homöopathie ist eine Heilmethode die sanft und ohne Nebenwirkungen heilen kann. Es handelt sich um eine Heilmethode die in akuten und chronischen Krankheiten individuell auf das zu behandelnde Tier angewendet werden kann.


Sie unterdrückt nicht einzelne Symptome, sondern berücksichtigt den Gesamtorganismus
und setzt an der Ursache der Erkrankung an.
Die Homöopathie ist keiner Mode unterworfen und noch heute, wie vor über 200 Jahren,
hat die Lehre von Dr. Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, unverändert Gültigkeit.

Um ein individuell passendes homöopathisches Arzneimittel für das erkrankte Tier im entsprechenden Krankheitsfall zu finden, müssen die relevanten Symptome gefunden, hierachisiert und dann repertorisiert werden.


Tiere können ihre Beschwerden ja nicht durch Sprache ausdrücken und so bin ich als Therapeut auf die objektiven Krankheitserscheinungen und auf die Hilfe und Beobachtungsgabe des Tierhalters angewiesen.

Für das Funktionieren eines Fernsehapparates oder eines Computers gibt es eine entscheidende Grundvoraussetzung, ohne die diese Geräte nicht funktionieren würden, sondern tot und unbrauchbar blieben: der elektrische Strom.

Genauso gilt für das Funktionieren eines lebenden Organismus , dass er von einer Kraft durchströmt werden muss, ansonsten ist er tot. Diese nannte Hahnemann Lebenskraft. Ohne diese Lebenskraft gäbe es keine lebenden menschlichen oder tierischen Organismen, und ohne sie würde auch die Homöopathie nicht funktionieren. Denn diese Kraft kann man beeinflussen, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten ist und wieder ins Gleichgewicht zurückversetzen. Das ist der Ansatzpunkt der Homöopathie.

Bei chronischen Erkrankungen ist in der Regel die erste Fallaufnahme, die Erstanamnese, am zeitintensivsten. Nachfolgende Konsultationen beanspruchen weit weniger Zeit, da die meisten Daten und Krankheitssymptome schon aufgenommen sind und das Hauptaugenmerk den Veränderungen im Befinden des Tieres und der Erkrankung liegen.
Bei der Erstanamnese benötige ich, neben einer ausführlichen Beschreibung der vorhandenen Beschwerden auch genaue Informationen über alle bisherigen Erkrankungen und Therapien. Wichtig sind auch Informationen über den Charakter, die Vorlieben und Abneigungen Ihres Tieres. Darum bringen Sie bitte etwas Zeit und Geduld zur ersten Konsultation mit.

Bei der Ausarbeitung des passenden homöopathischen Heilmittels wird nach der Repertorisation mit Hilfe der Materia Medica (Arzneimittellehre) differentialdiagnostisch das für den entsprechenden Krankheitsfall passendste Mittel gesucht. Das Arzneimittelbild muss die grösstmögliche Übereinstimmung mit dem Krankheitsbild erreichen.

Für die klassische Homöopathie wurden und werden Substanzen, gewonnen aus dem Pflanzen-, Mineral- und Tierreich, auf ihre Wirkung auf gesunde Menschen geprüft. Versuchspersonen nehmen dazu die Substanzen in verschiedenen Potenzen ein und notieren alle Veränderungen, welche sich dadurch einstellen. Diese Symptome werden gesammelt und nach Häufigkeit und Intensität des Auftretens bewertet. Als Homöopathin notiere ich mir während der Konsultation alle Symptome, welche ich von dem Patienten erzählt bekomme und an dem Tier beobachte. Dann suche ich das Heilmittel, welches mit seinen an den gesunden Testpersonen hervorgerufenen Symptomen am besten mit denjenigen der Patienten übereinstimmt.

So erhält jeder Patient der klassischen Homöopathie sein ganz persönliches, möglichst perfekt mit seinem ganzen Zustand passendes Heilmittel, welches das innere Gleichgewicht wieder herzustellen hilft und so Krankheit überflüssig werden lässt. Die klassische Homöopathie arbeitet also mit Einzelmitteln.

Die klassische Homöopathie versteht unter „Heilung“ nicht das Verschwinden von Krankheitssymptomen. Sie versteht unter „Heilung“ die „Wieder-Ganzwerdung“ des erkrankten, aus seiner inneren Harmonie geworfenen Lebewesens. Es soll sich in jedem Sinne wieder frei bewegen können, um seine Persönlichkeit zu entfalten und seine individuelle Lebensaufgabe mit Freude erfüllen zu können. Dies gilt für erwachsene Menschen genauso wie für Kinder und für Tiere, welche in die gleichen Gesetze von Krankwerden und Heilung eingebettet sind wie wir.

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